Stubai Sappel Tiroler Form mit Stiel ,Kopfgewicht 1200 g Länge 110cm | Cut360

Stubai

Stubai Sappel Tiroler Form mit Stiel ,Kopfgewicht 1200 g Länge 110cm


Artikelnummer Stubai-673354


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Mit Stiel, sauber geschmiedet, Spitze gehärtet, geschliffen, poliert und lackiert, konisches Haus für guten Stielsitz.

Der Sapie (zum Teil auch SappieSappelSapplZapin) ist ein besonders im Alpenraum verwendetes Mehrzweckgerät. Er ist eine Kombination aus Hammer und Wendehaken, wird aber teilweise auch in Verbindung mit letzterem eingesetzt. Ursprünglich wurde der Sapie beim Holzrücken verwendet. Varianten des Sapie sind das Griesbeil und der Holzfuhrhaken (teilweise ebenfalls als Wendehaken bezeichnet).

Ein Sapie besteht aus einer in einem Winkel von ca. 120° an einem ca. 1 m langen Stiel befestigten ca. 25–30 cm langen, leicht gekrümmten Stahlspitze, die auf der Rückseite zu einem flachen Schlagstück ausgearbeitet ist. Mit der in einen liegenden Stamm eingeschlagenen Spitze kann der Stamm gezogen werden. Wird die Stahlspitze unter den Stamm geschlagen, kann der Stamm angehoben oder gewendet werden. Das flache Schlagstück dient zum Einschlagen und Entfernen der Rückehaken (Blitzhaken, Zottelhaken).

Die heute üblichen Sapie haben ein Kopfgewicht von 1100 bis 1300 Gramm und sind häufig für eine bessere Griffigkeit an der Oberseite gezahnt. Handsapien sind dagegen nur rund 400 Gramm schwer und dienen bei einer Stiellänge von 30–80 Zentimeter der Arbeitserleichterung bei der Verarbeitung von Meterstücken. Hier ist alternativ ein Spalthammer mit Wendenase verwendbar. 

Das Wort leitet sich von italienisch zappa‚ Hacke, Harke, Haue, in der Form zappina ab, und ist in vielfältigsten Varianten über das gesprochene Deutsch der Forstarbeit übernommen: Der Ausdruck Sapie (früher „die Sapie“) ist in Deutschland die übliche Handelsbezeichnung für das Werkzeug, und kommt wohl über Französisch in das Deutsche (vergl. Sappeur im Militärwesen), im Tirolisch-Salzburgischen spricht man dagegen meist von dem SappelZapin oder Zappel, regional unterschiedlich auch von der Sappen oder der Sapine. In Ober- und Ostösterreich ist die Bezeichnung häufig der Sapin, seltener der Zapin oder der Zappin, in der Schweiz Zappi oder Zapin. Selten findet sich die italienisch-grammatikalisch korrekte weibliche Form die Zapine oder Sapine im Sprachgebrauch, vereinzelt auch der Sapon/Zapon aus ital. zappone ‚kräftige/große Hacke‘ (dort, wo ‚Hacke‘ für das kleine Beil steht).

In Südwestdeutschland existiert parallel zum Sapie die Bezeichnung Krempen, wobei diese für ein relativ schweres Werkzeug genutzt wird.

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